Kubica und die "untypische Rallye" in Spanien

, 21.10.2014

Start auf Schotter, dann weiter auf Asphalt: Diese einzigartige Herausforderung bei der Rallye Spanien flößt Robert Kubica Respekt ein

Robert Kubica wartet in seiner ersten vollen Saison in der Top-Klasse der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) immer noch auf das große Erfolgserlebnis. Zuletzt lag er bei der Rallye Frankreich bis kurz vor dem Ende auf Rang vier, doch dann machte wieder einmal ein Abflug die Aussicht auf ein Spitzenresultat zunichte. Die nächste Chance hat der Ford-Pilot nun bei der Rallye Spanien (23.-26.10.), dem vorletzten Lauf der Saison 2014.

Doch dabei erwartet den Polen und seine Kollegen eine einzigartige Herausforderung. "Spanien ist eine sehr untypische Rallye, da wir auf zwei unterschiedlichen Belägen fahren", sagt Kubica. "In diesem Jahr starten wir auf Schotter, das wird ein ziemlich langer Tag. Danach müssen wir rasch unseren Fahrstil anpassen und uns für die folgenden beiden Tage auf Asphalt einstellen. Das gilt auch für die Abstimmung des Autos."

Im vergangenen Jahr gelang Kubica diese Umstellung in Spanien recht gut. Damals trat er in der WRC2-Klasse an und feierte mit über fünf Minuten Vorsprung auf den Zweiten einen überlegenen Klassensieg, mit dem er sich den Titel in der "zweiten Liga" der WRC sicherte. Dabei gewann Kubica zehn von 15 Wertungsprüfungen und war mit Ausnahme von einer bei allen Asphalt-Prüfungen der Schnellste.

Allerdings wurde 2013 zuerst auf Asphalt und am Schlusstag auf Schotter gefahren. Daher schätzt der ehemalige Formel-1-Pilot die Herausforderung in diesem Jahr größer ein. "In diesem Jahr wird es schwieriger, denn wir starten auf Schotter, sind aber bei der vorherigen Rallye und bei den Tests auf Asphalt gefahren", sagt Kubica. "Auch der Shakedown ist nicht repräsentativ. Der meiste Schotter erwartet uns auf den ersten Kilometern, daher müssen wir uns schnell wieder an das Fahren auf losem Untergrund gewöhnen."

Generell blickt Kubica der Rallye Spanien aber zuversichtlich entgegen: "Die Asphaltstraßen hier in Spanien sind sehr schön. Soweit ich mich richtig erinnere, sind die Schotterstraßen sehr schwierig. An einigen Stellen sind sie sehr schnell, aber auch schmal, und am Straßenrand lauern jede Menge Steine", so der Pole. "Die meisten Prüfungen sind so wie im vergangenen Jahr. Einige bestehen aus alten und neuen Abschnitten, aber generell wird wie Charakteristik ähnlich wie 2013 sein."

Jetzt kommentieren
Jetzt bewerten

Zum Bewerten musst Du registriert und eingeloggt sein.

Weitere Rallye & WRC-News

Der Tuthill-Porsche wird 2015 auch für Kunden erhältlich sein

Tuthill-Porsche geht in Serienproduktion

Die Starts des Porsche 911 R-GT von Richard Tuthill bei den WM-Rallyes in Deutschland und Frankreich haben Folgen, und zwar positive. Denn das Interesse an dem Fahrzeug ist so groß, dass Tuthill die …

Am Freitagabend werden die Autos in Spanien komplett umgebaut

Von Schotter zu Asphalt in 75 Minuten

Die in dieser Woche stattfindende Rallye Spanien (23.-26.10.) ist einzigartig im Kalender der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), denn nur in Katalonien fahren die Piloten auf zwei unterschiedlichen …

Ken Block ging zuletzt 2013 in Mexiko bei einem WRC-Event an den Start

Block vor Rückkehr: "Will meinen Spaß haben"

Nach mehr als einem Jahr Pause wird Ken Block bei der Rallye Spanien in die WRC zurückkehren. Zuletzt war er bei der Rallye Mexiko im März 2013 an den Start gegangen. Seine Rückkehr will der …

Mikko Hirvonen will seinen vierten Gesamtrang festigen

M-Sport in Katalonien: Vorfreude auf den spanischen Biathlon

M-Sport fühlt sich bestens vorbereitet auf die Rallye Spanien, die am kommenden Wochenende ihren 50. Geburtstag als Bestandteil des Kalenders der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) feiert. Katalonien …

Der Schlusstag wird nun doch nicht wie erhofft aufgewertet werden

WRC-Kommission blockt Powerstage-Vorschlag endgültig

Der Vorschlag, die Powerstage durch geringere Abstände zwischen den Fahrern spannender zu gestalten, ist endgültig vom Tisch. Die WRC-Kommission entschied gestern in Genf, dass die Idee nicht zum …

AUCH INTERESSANT
BYD Blade-Batterie: Das Geheimnis der Blade-Klinge

AUTO-SPECIAL

BYD Blade-Batterie: Das Geheimnis der Blade-Klinge

Es ist die beeindruckende Kombination aus großer Reichweite, langer Lebenszeit, geringen Abmessungen und hoher Sicherheit, welche die Blade-Batterie von BYD so einzigartig macht. Die BYD …


Motorsport-Total.com

TOP ARTIKEL
VW ID.7 GTX Tourer: Alle Infos - der erste Check
VW ID.7 GTX Tourer: Alle Infos - der erste Check
VW Golf R 2024: Power-Spritze zum 50sten
VW Golf R 2024: Power-Spritze zum 50sten
BYD Seal U Test: Kampfpreis - das macht den Unterschied
BYD Seal U Test: Kampfpreis - das macht den …
News-Abo
Jeden Morgen kostenlos per E-Mail:
Aktuelle Artikel
BYD Blade-Batterie: Das Geheimnis der Blade-Klinge
BYD Blade-Batterie: Das Geheimnis der Blade-Klinge
Cupra Formentor Facelift 2024: Der erste Check - das ist neu
Cupra Formentor Facelift 2024: Der erste Check - …
Dacia Duster 2024 Test: Der Neue für unter 20.000 Euro
Dacia Duster 2024 Test: Der Neue für unter …
Mazda2 Hybrid 2024 Test: Der Kleine mit dem Mini-Verbrauch
Mazda2 Hybrid 2024 Test: Der Kleine mit dem …
BYD: Der echte Preis - Europa-Seagull kommt 2025
BYD: Der echte Preis - Europa-Seagull kommt 2025


Speed Heads - Sportwagen- und Auto-Magazin

Das Auto und Sportwagen Magazin mit täglich aktualisierten Auto News, Motorsport News, Auto Tests, Sportwagen Berichten und der streng geheimen Auto Zukunft. Speed Heads ist die Community für echte Auto-Fans und informiert im Sportwagen Magazin über Neuigkeiten aus der Welt der schnellen Autos.

  • emotiondrive Logo
  • World Car Awards Logo
  • Motorsport Total Logo