Die WTCC-Sprüche des Jahres

, 31.12.2014

WTCC-Methusalem Gabriele Tarquini über das Altern, Sebastien Loeb über Autoscooter, Jose-Maria Lopez über weiche Knie: Die WTCC-Sprüche des Jahres!

Der Unterhaltungswert ist groß, wenn die Fahrer der WTCC auf die Strecke gehen. Denn in den nur 60 Kilometer langen Sprintrennen bleibt kein Auge trocken, weil Zurückhaltung für die Mehrheit im Starterfeld ein Fremdwort ist. Im Fahrerlager nehmen die Piloten dann auch kein Blatt vor den Mund, wenn sie über das Rennfahren, das Miteinander oder über ganz alltägliche Dinge reden. Lesen Sie hier die besten WTCC-Sprüche des Jahres, zusammengestellt von 'Motorsport-Total.com'!

"Ich hoffe, dass ich in der Winterpause nicht zu sehr gealtert bin."

Gabriele Tarquini (Honda), mit 52 Jahren einer der ältesten Piloten im Starterfeld, im Januar über sein vergleichsweise hohes Rennfahrer-Alter.

"Ich denke nicht, dass mein Ausscheiden die Meisterschaft schwächt."

Ex-WTCC-Chef Marcello Lotti im Februar über sein Aus als Promoter. Schon im Sommer präsentiert er Pläne zur Installation einer Konkurrenz-Tourenwagenserie...

"Wir haben mit einem komplett weißen Blatt Papier begonnen."

Honda-Teamchef Alessandro Mariani im März über die Entwicklungsarbeit am neuen TC1-Auto.

"Ich halte das schon aus. So einfach bringst Du mich nicht um. Es braucht schon mehr als das."

Gabriele Tarquini (Honda) im April über einen heftigen Crash mit Gianni Morbidelli (Münnich-Chevrolet) in Marrakesch. Morbidelli hatte schon befürchtet, Tarquini könnte sich verletzt haben.

"Wenn wir weitergefahren wären, wären 75 Prozent der Autos auf der Wiese oder in der Leitplanke gelandet."

Sebastien Loeb (Citroen) im Mai über die überaus nassen Bedingungen am Slovakiaring.

"Das Punktesystem ist einfach nur doof."

Yvan Muller (Citroen) erneuert im Juni seine Kritik am WTCC-Reglement. Ihn stört, dass beide Rennen ungeachtet der umgedrehten Startaufstellung gleich bewertet werden.

"Die Nordschleife ist die größte Herausforderung, der sich ein Tourenwagen-Rennfahrer stellen kann."

WTCC-Serienchef Francois Ribeiro im Juli über die Ankündigung, 2014 auf der Nürburgring-Nordschleife zu fahren.

"An einige Kurven erinnere ich mich nicht mehr."

Gabriele Tarquini (Honda) im August über seinen ersten Einsatz auf der legendären Nordschleife.

"Ich muss realistisch sein: Diesen Rückstand kann man unmöglich aufholen."

Yvan Muller (Citroen) im September über seine "Mission Titelverteidigung", die für ihn bereits im Sommer in weite Ferne gerückt ist.

"Wenn ich daran denke, kriege ich weiche Knie."

Jose-Maria Lopez (Citroen) im Oktober über die Chance, beim drittletzten Rennwochenende vorzeitig den WM-Titel einzufahren.

"Ich habe es tatsächlich probiert. Ein paar Runden lang bin ich mit angezogener Handbremse durch die Haarnadel-Kurve gefahren."

Sebastien Loeb (Citroen) erklärt im November, dass er im Geiste noch immer ein Rallyefahrer ist.

"Ich weiß, das klingt dämlich, aber an meinem ersten Testtag in Valencia kam Sebastien auf mich zu. Und ich wollte einfach nur immerzu ein Foto mit ihm machen."

Jose-Maria Lopez (Citroen) gesteht im Dezember, dass er sich anfangs zwingen musste, kein Fan zu sein, als er Rallyelegende Sebastien Loeb traf.

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