Serienchef sicher: Auch 2017 Citroens in der WTCC

, 19.04.2016

Francois Ribeiro glaubt nicht, dass die Citroen C-Elysee mit dem Ausstieg des Werksteams Ende 2016 aus der WTCC verschwinden werden

Citroen wird der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) trotz des Ausstiegs des Werksteams am Ende dieser Saison erhalten bleiben. Davon geht zumindest Serienchef Francois Ribeiro aus. "Ich denke, wie werden im nächsten Jahr auf jeden Fall noch Autos von Citroen im Feld haben", sagt der Franzose. "Ob es nun drei oder fünf sein werden, kann ich nicht sagen." In dieser Saison sind fünf Citroen im WTCC-Feld vertreten. Zwei werden vom Werksteam eingesetzt, drei vom Privatteam Sebastien-Loeb-Racing.

Derzeit arbeitet der Chef des WTCC-Promoters Eurosport Events hinter den Kulissen mit Citroen-Teamchef Yves Matton daran, möglichst alle fünf Autos auch im nächsten Jahr in der Serie zu halten. "Er möchte sie gerne alle von einem Team einsetzen lassen, ob es nun Sebastien-Loeb-Racing ist oder jemand anderes", sagt Ribeiro.

Das Team von Sebastien Loeb ist dabei der Favorit von sowohl Citroen als auch der WTCC-Organisatoren, denn es erfüllt eine zentrale Voraussetzung. "Es sollte ein Team sein, das eine enge Verbindung zu Citroen hat, damit sie das Auto noch etwas weiterentwickeln und auch bestmöglich einsetzen können."

Sowohl Citroen als auch die WTCC haben ein Interesse daran, die C-Elysee ab 2017 möglichst professionell einzusetzen und nicht einfach nur an Privatteams zu verkaufen. Daher bringt Ribeiro auch noch einen anderen Rennstall ins Spiel. "Es könnte auch PH Sport sein." Das französische Team hat zwar keine Erfahrung in der WTCC, führt aber schon seit Jahren die Citroen-Einsätze in der Rallye-WM durch.

Bauchschmerzen bereitet Ribeiro der werksseitige Ausstieg von Citroen nach nur drei Jahren in der Meisterschaft nicht. "Wenn man im Motorsport nicht darauf vorbereitet ist, dass ein Hersteller geht, sollte man sich einen anderen Job suchen. Hersteller kommen und gehen." Ribeiro bestätigt bei dieser Gelegenheit abermals, dass 2017 ein neuer Hersteller in die Serie einsteigen werde. "Und in zwei Jahren wahrscheinlich ein weiterer."

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