Jaguar XJ: Mit der 8. Generation kompromisslos in die Moderne

, 10.07.2009

Der Jaguar XJ - erstmals 1968 präsentiert - stellt eine feste Größe der britischen Edel-Marke dar. Anfang 2010 kommt die 8. Generation auf den Markt, die angriffslustig mit einer Mischung aus neuem Design, elegantem Luxus und souveräner Leistungsentfaltung glänzt. An der Spitze steht ein 510 PS starkes V8-Topmodell mit purer Performance, während der 275 PS kräftige V6-Diesel mit der weltweit erstmals realisierten sequentiellen Bi-Turbo-Aufladung und höchster Effizienz glänzt. Die Preise starten bei 76.900 Euro für den XJ 3.0 D.


Neue Design-Sprache: Mutig und selbstbewusst

Charakterstarke Linien zeugen von der Evolution der neuen Jaguar-Formensprache. Die in Form eines Tropfens auslaufende Seitenfenster-Grafik unterstreicht das stromlinienförmige Profil. Als Gegenschwung dient eine markant ausgeformte untere Sicke, die von den Vorderreifen ausgeht und den nach vorne drängenden Auftritt des XJ verstärkt. Zu den fließenden Linien gesellt sich eine straffe Gürtellinie, die den Eindruck von Gestrecktheit und Eleganz unterstreicht.

Das „Gesicht“ des neuen XJ verströmt jede Menge Selbstbewusstsein - auch dank einer breiten Spur und kurzen Karosserieüberhängen, die zu den harmonischen Gesamtproportionen des Autos passen. Die Grafik der Frontpartie zieren ein kraftvoller Maschendraht-Grill und schlanke Xenon-Scheinwerfer.


Die Taille sorgt derweil für eine natürliche Spannung, indem sie - von den vorderen Radhäusern kommend - im Mittelteil des XJ zunächst ausläuft, nur um am Heck als starker Hüftmuskel neu in Erscheinung zu treten. Die visuelle Schwere der Dachsäulen reduziert außerdem die herumgezogene Heckscheibe. Und der neue XJ sieht nicht nur sehr stromlinienförmig aus - sondern ist es auch mit einem Cw-Wert von 0,29.

Durch eine betont puristisch skulpturierte Gestaltung zeichnet sich die Heckpartie aus. Bewusst verzichteten die Designer auf überflüssige Ornamente - nur das Motiv der springenden Jaguar-Raubkatze (Leaper) zeugt von großer Zuversicht in die eigene Stärke. Moderne LED-Leuchteinheiten wölben sich währenddessen stilvoll über die hinteren Karosserieflanken und bilden drei rote, vertikale Streifen.

Panorama-Glasdach als Bestandteil des Design-Konzeptes

Von Beginn an galt das große Panorama-Glasdach als integraler Bestandteil des Design-Konzeptes. Es verhilft dem neuen XJ zu einer flacheren, windschnittigeren Dachkontur und verstärkt das Gefühl großer Geräumigkeit und Helligkeit. Da das Dach beim Öffnen zugleich nach oben und nach hinten wegschwenkt, leidet die Kopffreiheit zu keiner Zeit. Eine dunkel getönte und reflektierende Beschichtung des Glaspavillons schützt das Interieur an heißen Tagen vor zu starker Aufheizung. Zwei elektrische Jalousien halten Sonnenstrahlen zusätzlich fern und schützen darüber hinaus die Privatsphäre der Insassen.

 

Satter Vortrieb: Drei V8-Benziner und ein hochmoderner V6-Diesel

Der neue Jaguar XJ debütiert mit vier (in Europa drei) kräftigen und kultivierten Motoren. An der Spitze des Programms steht der per Kompressor aufgeladene 5.0-Liter V8 - in zwei Leistungsstufen mit 510 und 470 PS (nicht in Europa). Die zusätzlich erhältliche Saugmotor-Variante bringt es bei identischem Hubraum auf 385 PS. Das Aggregate-Quartett komplettiert ein 3.0-Liter-Diesel, der es dank sequentieller Bi-Turbo-Aufladung auf 275 PS bringt und zugleich mit den niedrigsten CO2-Emissionen und Durchschnittsverbräuchen in seiner Klasse punkten soll.


Die 5.0-Liter großen AJ-V8 Gen III V8-Benziner mit strahlgeführter Direkteinspritzung (SGDI) führte Jaguar Anfang 2009 zunächst im XK und XF ein. Spontane Kraftentfaltung im unteren und standfeste Leistung im oberen Drehzahlbereich stellen die Charakter-Merkmale dar. Im Vergleich zum früheren V8 mit 4.2-Liter Hubraum nahm die Nennleistung beim 510 PS starken Kompressor- und beim Sauger-Motor um 29 Prozent zu - beim 470 PS starken Aggregat betrug der Zuwachs 19 Prozent. Im Gegenzug blieben Kraftstoffverbrauch und Emissionen nahezu gleich, und darüber hinaus erfüllen alle neuen V8-Motoren schon heute die strengen Grenzwerte der künftigen Euro-5-Norm.

Jaguar XJ 5.0 V8 mit 510 PS

An der Spitze des Benziner-Trios steht ein dank Kompressor-Aufladung auf 510 PS gesteigerter 5.0-Liter-V8. Er beschleunigt den neuen XJ in nur 4,9 Sekunden von 0 auf Tempo 100 und beendet seinen Vortrieb bei elektronisch limitierten 250 km/h. Das maximale Drehmoment von 625 Nm liegt zwischen 2.500 und 5.500 U/min an. Ein Twin-Vortex-Kompressor der sechsten Generation senkt das Laufgeräusch des mechanischen Laders erheblich - das typische Kompressorheulen ist im neuen XJ Vergangenheit. Den Verbrauch des Topmodells gibt Jaguar mit 12,1 Litern auf 100 Kilometern an, was einem CO2-Ausstoß von 289 g/km entspricht.


Jaguar XJ 5.0 V8 mit 470 PS (nicht für Europa)

Die in Europa nicht erhältliche Variante mit 470 PS besitzt ein Drehmoment von 575 Nm zwischen 2.500 und 5.500 U/min. Mit dieser Power spurtet der Jaguar XJ in 5,2 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Auch hier setzt der Begrenzer bei einer Vmax von 250 km/h ein. Da in den USA der Diesel nicht erhältlich ist, offeriert Jaguar dort zum Marktstart die drei V8-Benziner.

Jaguar XJ 5.0 V8 mit 385 PS

Mit Hilfe eines variablen Schaltsaugrohrs und der auf die Einlassnockenwellen wirkenden Profilumschaltung CPS schöpft die 385 PS starke Sauger-Version aus einer über den gesamten Drehzahlbereich gleich fülligen Drehmomentkurve. Hier beträgt das maximale Drehmoment 515 Nm, die bei 3.500 Touren anliegen. So ausgerüstet, beschleunigt das Aggregat in 5,7 Sekunden auf 100 km/h und erreicht die ebenfalls begrenzte Top-Speed bei Tempo 250. Dem gegenüber steht ein kombinierter Spritverbrauch von 11,4 Litern auf 100 Kilometern (CO2-Ausstoß 269 g/km).

 

Jaguar XJ 3.0 V6 mit 275 PS

Der neue 3.0-Liter AJ-V6D Gen III Diesel-Motor nutzt eine Reihe hochmoderner Technologien, wie zum Beispiel eine mit Einspritzdrücken von bis zu 2.000 bar arbeitende Common-Rail-Einspritzung. So erreichten die Ingenieure eine nahtlose und seidige Kraftentfaltung über den gesamten Drehzahlbereich bei einem zugleich bemerkenswert niedrigen Verbrauch. Das bullige Drehmoment von 600 Nm bei 2.000 U/min unterstreicht die Diesel-Power.


Technologisches Glanzstück des neuen Triebwerkes ist die von Jaguar weltweit zum ersten Mal an einem V-Motor realisierte Aufladung mittels parallel und sequentiell geschalteter Turbolader. Bei Fahrten mit konstanter Drehzahl im Stadtverkehr oder auf dicht befahrenen Autobahnen erledigt ein schnell ansprechender VNT-Lader die Arbeit alleine. Erst wenn die Motordrehzahl auf über 2.800 U/min steigt, tritt der zweite, kleinere und mit fest stehenden Schaufeln ausgestattete Lader binnen 300 Millisekunden zusätzlich in Aktion und besorgt - so Jaguar - ohne das kleinste Turbo-Loch einen zusätzlichen Anschub.

Im Vergleich zum bereits vielfach ausgezeichneten 2.7-Liter-V6-Diesel - der es auf einen weltweiten Anteil von 25 Prozent aller XJ-Verkäufe brachte - mobilisiert der 275 PS starke 3.0-Liter insgesamt 33 Prozent mehr Leistung und ein 38 Prozent höheres Drehmoment. In nur 6,4 Sekunden sprintet der Selbstzünder-XJ von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 250 km/h begrenzt. Der Verbrauch beträgt dabei nur 7,0 Liter Diesel auf 100 Kilometern, was 184 Gramm CO2 pro Kilometer entspricht. Auch der 3.0-Liter-V6-Dieselmotor erfüllt heute schon die zukünftige Euro 5-Norm.


Dynamic-Modus für ambitionierte Fahrer

Einschließlich des Dieselmodells, sind sämtliche XJ-Motoren an eine elektronisch gesteuerte, adaptiv regelnde 6-Stufen-Automatik von ZF gekoppelt. Wie es sich für eine sportliche Limousine geziemt, eröffnet der neue XJ die Möglichkeit, jederzeit per „Sequential Shift“ die Gänge auch manuell mit Hilfe von Schaltwippen am Lenkrad zu wechseln.

Bei moderater Gangart gibt sich der XJ regelrecht flüsternd. Wer es forscher angehen lassen möchte, wählt über den „JaguarDrive Control“ den Dynamic-Modus an. Ebenso wie beim zusätzlich zur Wahl stehenden Winter-Programm, passt das System automatisch die Motorkennfelder, die Schaltpunkte der Automatik, die variable Verstellung der Stoßdämpfer, die elektronische Steuerung des Hinterachsdifferentials und die Regelintervalle des DSC an.

Im Dynamik-Programm werden die Gänge höher ausgedreht, das Fahrwerks-Setup straffer eingestellt und sogar die Farbe der Hauptinstrumente geändert. Im Winter-Modus fährt der XJ - zwecks besserer Traktion - im zweiten Gang an. Aktive Sicherheitsgurte straffen sich vorsorglich um den Oberkörper, wenn die Sensoren eine starke Bremsung oder eine extrem schnelle Kurvenfahrt melden.

 

Auch das Fahrwerk des großen XJ besitzt die Jaguar-DNA

Beim Fahrwerk für den neuen XJ setzt das Unternehmen aus Coventry auf weiterentwickelte Versionen der im XK und XF verbauten Achsen. So erreichte Jaguar einen klar definierten, sportlichen Charakter, gekoppelt mit der Geschmeidigkeit und Ausgewogenheit einer luxuriösen Limousine. Serienmäßig sind alle neuen XJ mit Stahlfedern an der Vorder- und einer Luftfederung an der Hinterachse bestückt. Letztere funktioniert ähnlich wie eine Niveauregulierung und ermöglicht, dass auch bei voll beladenem Auto immer eine konstante Fahrzeughöhe beibehalten wird.


Das Handling wird geschärft durch bereits bei den Top-Sportlern XFR und XKR eingeführte Technologien. Das adaptive Fahrwerk verfügt über fein ansprechende Dämpfer, die sich permanent und automatisch an Straßenzustand und Fahrstil anpassen. Anstelle von nur zwei definierten Einstellungen gleicht die sogenannte „Adaptive Dynamics“-Technolgie die Dämpfereinstellung variabel und kontinuierlich jedem Fahrzustand an.

Aktive Differentialsteuerung für Kompressor-V8

Der XJ mit Kompressor-Aufladung kommt zusätzlich in den Genuss einer aktiven Differentialsteuerung, die einen breiteren Regelbereich bietet als ein herkömmliches, rein mechanisches Differential, da sie elektronisch, stufenlos und sehr sensibel von Vollsperrung auf freies Handling schalten kann. Über eine Mehrscheibenkupplung gelangt die Antriebskraft stets zum Rad mit der besseren Traktion. Vorteile sind eine bessere Haftung auf rutschigem Untergrund und eine insgesamt verbesserte Kurvenstabilität.

Beim Bremssystem greift der neue Jaguar XJ auf die bekannt standfeste Anlage des Sportwagens XK zurück. Der Diesel und das V8-Sauger-Modell verzögern mittels innenbelüfteter Scheibenbremsen mit Durchmessern von 355 Millimetern (vorne) und 326 Millimetern (hinten). Die V8-Kompressor-Version staucht ihre bis zu 510 PS dagegen mit 380 beziehungsweise 376 Millimeter großen Einheiten zusammen. Je nach Markt und Motorisierung, steht der neue Jaguar XJ auf 18 Zoll (Luxury & Premium Luxury), 19 Zoll (Portfolio) oder 20 Zoll (Supersport) großen Leichtmetallfelgen.


Interieur: Sportlich-luxuriöser Charakter

Fünf Insassen haben innen mehr als bequem Platz - speziell in der Version mit längerem Radstand. Hier genießen die hinten Sitzenden 125 Millimeter zusätzliche Beinfreiheit. Das große Panorama-Glasdach schafft ein helles, offenes Raumgefühl. Beim linearen, modernen Einsatz von Holz ließen sich die Designer von modernen Luxusyachten inspirieren. Dieses Stilmittel und der nochmals erhöhte Lederanteil lassen das Interieur des neuen XJ sportlich und elegant wirken. Für längere Reisen steht ein Kofferraumvolumen von 520 Litern zur Verfügung.

Hochwertiges Leder bedeckt ausgiebig die Sitze, die Instrumententafel, die oberen Türpartien, die Mittelkonsole und die Armablagen. Im Top-Modell „Supersport“ ist sogar der Dachhimmel in Leder ausgeschlagen. Wie an einem in der Londoner Savile Row maßgeschneiderten Anzug, verfügt auch das Softgrain-Leder im XJ über schöne Zwillings-Nähte.

 

Der Fahrer umgreift ein edel verkleidetes Dreispeichen-Lenkrad. Die breite Mittelkonsole rückte dank des Wegfalls eines konventionellen Automatikwählhebels weiter nach hinten. Elegant geformte Bedienelemente, eine zentral am Armaturenbrett angebrachte Analog-Uhr mit Ziffernblatt aus gedrehtem Metall und eine phosphor-blaue Ambiente-Beleuchtung versprühen zeitgemäßen Luxus. Ein optisches Highlight stellen außerdem die Türablagen dar, bei deren Gestaltung die Macher handgefertigte Designer-Aktentaschen als Vorbild hatten.


Je nach gewählter Ausstattung, sind die vorderen und hinteren Sitze des XJ beheiz- oder zusätzlich kühlbar. Die vielfach elektrisch verstellbaren Komfortsitze gibt es optional mit einer Massage-Funktion und variablen Seitenpolstern. Abhängig von der Ausstattung, reguliert eine Zwei- oder sogar Vierzonen-Klimaautomatik stets die passende Temperatur.

Insgesamt erweiterte Jaguar die Möglichkeiten zur Individualisierung des Interieurs beim neuen XJ nochmals. Unter anderem können Kunden neben ausgefalleneren Farben jetzt unter neun verschiedenen Holzsorten wählen - wie für Jaguar selbstverständlich, mit identischer, spiegelbildlicher Maserung.

Virtuelle Instrumente geben präzise Auskunft

Den Anspruch der ultimativen viertürigen Jaguar-Limousine untermauert der neue XJ zusätzlich durch neuartige Anzeigen und Instrumente. An die Stelle von physischen, sprich realen, Analoguhren tritt erstmals ein hochauflösender 12.3-Zoll-Bildschirm, auf dem nach Einschalten der Zündung detailliert virtuell gezeichnete Instrumente die Informationsübermittlung übernehmen.


Hauptvorteil dieser platzsparenden Lösung ist die Möglichkeit, die Anzeigen auf Wunsch individuell zu konfigurieren. So nehmen zum Beispiel bei der Wahl des "Dynamic"-Fahrmodus die Skalen einen sportlich roten Farbton an, während die groß dimensionierte Ganganzeige beim Erreichen des Drehzahllimits rot illuminiert erscheint. Zugleich lassen sich die Anzeigen mit einer unterschiedlichen Priorität besetzen. Aktuell weniger relevante Informationen werden bei einer akuten Warnung kurzfristig über- oder ganz ausgeblendet.

Als perfekte Ergänzung zum hochmodernen Kombiinstrument erweist sich das 8 Zoll große Touchscreen-Display in der Mittelkonsole, das erstmals in einem Jaguar über die neue "Dual-View"-Technologie verfügt, die es gestattet, dass Fahrer und Beifahrer gleichzeitig unterschiedliche Programme verfolgen können.

Audio-Anlage von Bowers & Wilkins mit 20 Lautsprechern

Den hohen Technologieanspruch von Jaguar verdeutlicht auch ein auf den Innenraum des neuen Flaggschiffs abgestimmtes Surround-Sound-Audiosystem von Bowers & Wilkins, einem der weltbesten Hersteller von Lautsprecher-Systemen. Das 1200 Watt starke System des Jaguar XJ arbeitet mit 20 Lautsprechern, die über 15 Kanäle und mit Hilfe modernster Soundprozessor-Verfahren angesteuert werden. Damit nicht genug, feiern auch „Dolby Pro Logic Iix“ und der zur Wiedergabe des 7.1 Surround-Sounds benötigte „DTSTM Neo:6“-Decoder Premiere in einem automobilen Klangraum. Das Resultat soll es in der Klangqualität mit den besten Heimanlagen auf der Welt aufnehmen.

 

Das optionale Entertainment-System für die Rücksitzbank umfasst zwei je 8 Zoll große und in die Rückwand der vorderen Kopfstützen eingelassene Farbbildschirme. Digitale Kopfhörer mit drahtloser Infrarot-Technik verhindern, dass andere Passagiere gestört werden. Mit einer über ein Touchscreen-Display zu steuernden Fernbedienung, können die Passagiere ihr bevorzugtes Unterhaltungsmedium wählen. Die Steuerung der beiden Fond-Bildschirme und sämtlicher Kopfhörer erfolgt unabhängig voneinander.


Großes Arsenal aktiver Sicherheitshilfen

Der neue Jaguar XJ besitzt neben einem ABS und einer elektronischen Bremskraftverteilung (EBD) außerdem eine elektronische Traktionskontrolle (ETC), einen Notfall-Bremsassistenten, eine Motordrehmomentregelung, eine dynamische Stabilitätskontrolle (DSC), eine Kurven-Bremssteuerung (CBC) und eine Understeer-Control, mit deren Hilfe einsetzendem Untersteuern durch Eingriffe ins Motormanagement und Bremssystem begegnet wird. Für Versionen mit adaptiver Geschwindigkeitsregelung (ACC) steht zusätzlich ein elektronisches System bereit, das beim abrupten Lupfen des Gaspedals den Hydraulikdruck in den Bremszylindern vorsorglich leicht anhebt.

Das zweistufige DSC kombiniert die normale, beim geringsten Anzeichen von Schlupf in Aktion tretende Funktion mit "TracDSC" - einem Programm, das leichten Schlupf erlaubt und so ein sportlicheres Fahrerlebnis eröffnet. Wer die DSC-Taste 10 Sekunden gedrückt hält, stellt den elektronischen Schleuderwächter ganz ab.


Zu den die Sicherheit fördernden Systemen zählen ferner Xenon-Scheinwerfer, die sich mit Abbiegelicht, adaptivem Kurvenlicht und intelligentem Fernlicht aufwerten lassen, sowie ein radargestütztes System zur Überwachung des toten Winkels und ein Reifendruck-Kontrollsystem (TPMS).

Proaktive Sicherheitsgurte und fußgängerfreundlichere Haube

Alle neuen XJ liefert Jaguar ab Werk mit zweistufig auslösenden Fahrer- und Beifahrerairbags sowie Seiten- und Kopfairbags aus. Aktive Kopfstützen zum Schutz vor dem gefürchteten Schleudertrauma, Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer stehen zusätzlich für die Frontpassagiere bereit. Erfassen Messfühler ein starkes Bremsmanöver oder schnelle Kurvenfahrt, werden die Gurte vorsorglich vorgespannt und leicht an den Oberkörper angelegt.

Nach dem XK und dem XF erhält nun auch der neue XJ eine aktive Motorhaube. Bei dem als „Pedestrian Contact Sensing“ bekannten Mechanismus stellen pyrotechnische Auslöser beim Kontakt mit einem Fußgänger die Haube blitzschnell auf. Auf diese Weise schaffen sie einen schützenden Puffer zu den harten Teilen des Motors und der Karosserie.

9 Kommentare > Kommentar schreiben

21.04.2009

WOW!!! Jaguar baut einfach elegante Wagen, da läßt sich nicht daran rütteln. Kommt es nur mir so vor oder sind langgezogene Glasdächer zur Zeit im Kommen?

21.04.2009

Da kommt ja was mächtiges auf uns zu. Die Draufsicht lässt zwar noch nicht viel erahnen, aber das Fahrzeug wird eindeutig sehr mächtig. Besonders die Heckansicht scheint überraschend zu werden.

23.04.2009

Scheint ein elegantes Auto zu werden.:applaus:

10.07.2009

Zur Info: Ich fügte dem Artikel die Details und frischen Fotos des neuen Jaguar XJ hinzu.

10.07.2009

Irgendwie hat das Heck etwas von einem Bentley Viertürer

10.07.2009

Diese Heckansicht ist eine Zumutung und äußerst gewöhnungsbedürftig. Für meinen Geschmack ist der Überhang viel zu groß und der Heckabschluss zu eckig. Front und Seitenansicht sind dafür umso gelungener. Beim XJ zeigt sich als das umgekehrte Bild des XF. Letztere hat ein sehr gelungenes Heckdesign, aber eine weniger gelungene Front. Wie erwähnt, ist es hier andersherum. Ich bin gespannt, wie Ian Callum diese Designlinie auf den neuen XK überträgt.

10.07.2009

So hab ich ihn nicht erwartet... Das Design hat mir schon beim XF gefallen, so auch hier. Mit der konstanteren Scheinwerferform, dem mächtigen Kühlergrill (und einem Hauch von Quattroporte, 3.Foto) unterscheidet er sich aber doch etwas und wirkt eigen. In der Heckpartie kann man durchaus einen Bentley erkennen (4.Foto). Mit den Heckleuchten kann man auch hier den großen Maserati herauslesen (6.Foto). An den Lexus SC 430 erinnert die Form auch ein wenig. Aber insgesamt hat man ein tolles Äußeres kreiert. Elegant und kräftig. Im Innenraum sehr edel und luxuriös. Und sogar ein wenig sportlich. Technisch kann er sich auch sehen lassen, genauso wie von Motorenseite. Bin zwar kein Experte, doch ich denke, dass der cw-Wert mit 0.29 erstaunlich gut ausgefallen ist. Hätte man aufgrund der mächtigen Erscheinung nicht erwartet...

10.07.2009

Ich muss gerade ein wenig schmunzeln, da mir die Worte vorweg genommen werden. Die Front und die Seitenlinie sind ausgezeichent gelungen, während das Heck, welches mich im ersten Moment ebenfalls an einen Bentley erinnert, nicht ganz so gut zu diesem Auto passt. Der Innenraum sieht edel aus und macht ebenfalls einen positiven Eindruck. Ich bin mit der neuen Generation des XJ insgesamt aber Zufrieden und auch der kleine Mangel im Design wird mich da nicht umstimmen :tanzen:.

10.07.2009

Was is das bitte für ein Heck? Bentley oder Maserati? Konnten die Designer von Jaguar sich nicht entscheiden wo sie abgucken wollten?:schäm:


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