JE Design Seat Leon: Vom Facelift zum Vollblutsportler

, 03.07.2009

Der Seat Leon tritt nach dem jüngsten Facelift durch dezente Änderungen am Design etwas sportlicher auf. JE Design nimmt diesen Gedanken auf und verwandelt das überarbeitete Modell in einen Vollblutsportler. Die Verwandlung verdankt der neue Leon vor allem dem vollständigen Aerodynamikpaket des Tuners. Durch den neuen Frontspoiler, die muskulösen Seitenschweller und dem markanten Heckschürzenansatz im Carbon-Look, präsentiert sich der kompakte Spanier mit Feuer im Blut.


Wem dieses Aerodynamikpaket noch nicht genügt, darf zum Heckflügel greifen und die Front mit einem mattschwarzen Grill samt Gittereinsatz veredeln, der auf das Seat-Logo verzichtet. Den Leon grimmig nach vorne blicken lassen derweil neue Scheinwerferblenden. Als Krönung gibt es eine Dachlufthutze mit Lufteinlassblende.

Die eigens produzierten Multispoke-Räder von JE Design gibt es in 17, 18 und 19 Zoll in den Finishes „Shadow-Silver“ und „Schwarzmatt mit silbernem Rand“. Als maximale Rad/Reifen-Kombination empfiehlt der Veredeler das Rad in 8x19 Zoll mit Reifen im Format 225/35. Damit die Räder tief in ihrem Gehäuse sitzen, liegt der Seat Leon durch einen Sportfedernsatz vorne 35 Millimeter und hinten 15 Millimeter näher am Asphalt. Für individuelle Tieferlegungen bis zu 65 Millimeter offeriert JE Design ein Gewindefahrwerk.


Den passenden Sound zur Optik gibt es bei JE Design in zwei Varianten. Entweder endet die Abgasanlage mit einem Edelstahl-Doppelrohr in der Mitte des Hecks oder links und rechts produzieren je zwei Edelstahl-Enden der Vierrohranlage die bullige Klangkulisse. Für beide Varianten hält JE Design den passenden Heckschürzenansatz bereit.

In der Serie kommt als stärkster Benzinmotor der neue 2.0 TSI auf 211 PS zum Einsatz. Das maximale Drehmoment beträgt 280 Nm und ist in dem breiten Drehzahlband von 1.800 bis 5.000 U/min verfügbar. So ausgerüstet, beschleunigt der Leon ab Werk in nur 7,1 Sekunden auf Tempo 100 und beendet seinen Vortrieb bei 233 km/h. Alternativ steht das Doppelkupplungsgetriebe (DSG), das sich mit Schaltwippen am Lenkrad bedienen lässt, zur Verfügung. Wir dürfen gespannt drauf sein, was JE Design aus diesem Motor herausholt.

6 Kommentare > Kommentar schreiben

06.07.2009

JE Design war ja eigentlich immer bekannt für extreme Umbauten. Wem es gefällt

05.07.2009

Was ist das ??:eek: Der geht ja mal garnicht. Trifft überhaupt nicht meinen Geschmack. Gut Orange/Schwarz gefällt mir an sich aber diese hässliche Hutze, diese billig wirkenden Blenden usw .... :kotz: Die Felgen gehen noch grad so, also ich hab deutlich bessere Varianten gesehen. Er macht auf mich einen billigen Eindruck ...:träller:

04.07.2009

JE ist ja bekannt dafür, wilde Sachen zu präsentieren. Der hier ist für meinen Geschmack etwas zu wild. Etwas dezenter das ganze, auch die Lackierung, wäre besser. Aber die Werksvarianten gefallen mir doch am besten (Cupra, FR)

04.07.2009

Bin auch der Meinung , dass es hier keinen Sinn macht die Anbauteile in orange zu lackieren , da sie sich so zu sehr vom Gesamtkonzept abheben . Deswegen sollte man sie auch lieber in einer anderen Farbe lackieren . Die Dachhutze , die Scheinwerferblenden sowie den großen Heckspoiler würde ich hier ganz weglassen . Hingegen sind die Felgen sehr schön auch die vier Endrohre integrieren sich sehr gut in die Heckschürze .

03.07.2009

Von Vorne geht die Optik des Autos in Ordnung auch wenn man die orangenen Streifen über den Scheinwerfern hätte weglassen können, so sieht der Seat etwas "traurig" aus. Am Heck gefällt mir der Diffusor und auch die vier Endrohre machen einen sportlichen Eindruck. Jedoch sieht hier der Kontrast zwischen Schwarz und Orange nicht so gut aus, da ich eher das gefühl habe, dass zwei Bilder von verschiedenen Autos zusammengesetzt wurden:träller:. Was mit absolut entsagt ist diese "Mütze", also die Lufthutze auf dem Dach, diese gefiehl mir bis jetzt ein keinem einzigen Auto und das wird wohl auch Lange so weiter gehen ;). Der Dachspoiler erscheint mir zu Groß, eine kleinere unauffälligere Lösung wäre mir Lieber gewesen. Als Motor passt wenn dann nur der Stärkste wirklich zu der Optik, aber so wie Ich den letzten Kommentar verstehe, scheint JE Design schon dabei zu sein, mehr Leistung aus dem Motor zu schöpfen...man darf wahrlich gespannt sein. :D

03.07.2009

Es ist ein Segen, dass nur wenige Kunden wirklich das gesamte Tuningprogramm an ihr Fahrzeug schrauben und die Showfahrzeuge nachbauen. Der hier gezeigte Leon ist ein wenig zu extrem. Die Farbakzente, die vier Endrohre und den Heckflügel kann man sich auf jeden Fall sparen. Als nächstes sollte man dann das Fahrwerk wieder etwas höher schrauben und die Lufthutze abreißen. Wenn man alle diese Anweisungen befolgt, dürfte der JE Design Leon ganz okay aussehen.


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