Seat Leon Cupra: Sportliches Facelift für den feurigen Spanier

, 20.04.2009

Der Seat Leon Cupra stellt das leistungsstärkste, sportlichste Modell der spanischen Marke dar und ist gleichzeitig als Brückenschlag zu den erfolgreichen Leon-Rennfahrzeugen der Tourenwagenweltmeisterschaft WTCC anzusehen. Bis ins kleinste Detail zeigt der Leon Cupra die Seele dieser Rennboliden auf der Straße und ist dennoch alltagstauglich. Jetzt zeigt sich die sportliche Spitze von Seat mit einem Facelift, das erstmals auf der Barcelona Motor Show (09.05.2009 - 17.05.2009) zu sehen ist.


Die Cupra-Versionen unterscheiden sich traditionell durch ihre bullige, aggressive Anmutung von den übrigen Seat-Modellen. So kennzeichnen vergrößerte Lufteinlässe im Waben-Design den speziellen Frontstoßfänger, an dessen linker Seite ein „Cupra“-Schriftzug prangt. Auch das Heck ist typisch mit dem schwarz abgesetzten unteren Bereich, der an den Diffusor des Leon WTCC erinnert, dem ovalen Endrohr aus poliertem Stahl und der Cupra-Typenbezeichnung im Zentrum der Heckklappe.

Der Blick auf die Fahrzeugseite offenbart die im Vergleich zur Basisversion des Leons geringere Bodenfreiheit. Die extravaganten 18-Zoll-Räder, ausladende Radhäuser und schwarze Außenspiegelgehäuse stellen weitere elementare Bausteine des Seat Leon Cupra dar. Ein Sportfahrwerk mindert währenddessen bei der dynamischen Kurvenhatz die Rollneigung.


Wie der Vorgänger, bekommt auch der Leon Cupra 2009 den 240 PS starken 2.0 TFSI: Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 247 km/h, in 6,4 Sekunden sprintet der Seat Leon Cupra von 0 auf 100 km/h und die 1.000 Meter aus dem Stand legt er in 26,4 Sekunden zurück. Mit der serienmäßigen Differentialsperre XDS fährt der Leon Cupra dazu noch schneller und sicherer um die Kurven. Dabei begnügt sich der feurige Spanier durchschnittlich mit 8,3 Litern auf 100 Kilometern.

 

Im Innenraum setzt sich das Rennwagen-Ambiente fort: Die Farbe Schwarz dominiert, unterbrochen von Elementen in Weiß und Silber, die ihre optische Wirkung sowohl dem farblichen Kontrast als auch ihrem sportlichen Design verdanken. Weitere Akzente setzen der weiße Untergrund des mikroperforierten Leder-Lenkradbezuges, der silberne Schalthebelknauf, die weiße Hinterlegung der Instrumente und die Aluminiumpedale. Dabei trägt jedes Detail das „Cupra“-Logo.


Auch die Schalensitze mit integrierter Kopfstütze entstammen dem Motorsport. Eng umfassen die Sitze den Fahrer sowie den Copiloten und geben hervorragenden Seitenhalt. Optional bietet Seat jetzt schwarze Lederbezüge an, während die bei dieser Variante die Sitzfläche und die Rückenlehne rautenförmig in Weiß abgesteppt sind. Die Maßnahmen runden ein Bordcomputer, eine Geschwindigkeitsregelanlage, eine Klimaanlage, ein Audiosystem mit Aux-In-Anschluss, einen MP3-kompatiblen CD-Player und acht Lautsprecher ab.


Der neue Seat Leon Cupra verfügt darüber hinaus serienmäßig unter anderem über die Fahrdynamiksysteme ABS (Antiblockiersystem) und TCS (Traktionskontrolle), ESP (elektronisches Stanilitätssystem) mit dem hydraulischen Bremsassistenten HBA, eine Reifenkontrollanzeige sowie Fahrer-, Beifahrer-, Kopf- und Seitenairbags. Zu guter letzt stattet Seat den Leon Cupra mit einer Abbiegelicht-Funktion der Nebelscheinwerfer aus.

2 Kommentare > Kommentar schreiben

20.04.2009

Der geliftete Cupra ist eine Enttäuschung auf ganzer Optikebene. Beim alten Modell hat man alles aus dem recht vanartigen rausgeholt und es sah wirklich gut aus. Jetzt hat man die Front platt gedrückt und weiter nach unten gezogen. Anstatt aber die alten, richtig schick aussehenden, Lufeinlässe beizubehalten, stanzt man einen breiten Spalt in die Schürze. Wirkt alles dadurch sehr einfallslos. Das Facelift hat diesem Auto wirklich nicht gut getan.

20.04.2009

Das Facelift außen lässt ihn etwas breiter wirken... aber irgendwie auch ein Schritt in die falsche Richtung, wie beim allgemeinen Leon Facelift schon angesprochen. Sieht etwas zurückhaltender aus, da ist die exotische Lackierung mehr der Hotspot. Die Lufteinlässe unter dem Grill fallen dezenter aus als beim Ibiza, trotzdem gewöhnungsbedürftig. Insgesamt trotzdem sportlich stimmig, dennoch enttäuschend im Vergleich zum Vorgänger.


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