JJAD Project 001: Ex-McLaren-Designer baut eigenen Sportwagen

, 22.02.2008

Großbritannien ist bekannt für zahlreiche kleine Sportwagen-Schmieden. Unter dem Markennamen JJAD entsteht derzeit ein neuer Sportler. Kein Geringerer als Jim Dowle zeichnet für den leichtgewichtigen Renner verantwortlich. Dowle war zuvor bei McLaren tätig und unter anderem in die Entwicklung des legendären McLaren F1 als auch die des Mercedes-Benz SLR McLaren involviert.


Derzeit feilt JJAD am Design des sogenannten „Project 001“ und erstellt ein Tonmodell. Bereits in 18 Monaten möchte Dowle den ersten fahrbereiten Prototypen präsentieren. Der Mittelmotorsportwagen soll gegen den Lotus Exige antreten und über verschiedene Motorversionen verfügen. JJAD visiert ein Gewicht von nur 870 Kilogramm an. Mit geplanten 200 PS richten die Macher den Sportler auf Fahrspaß in Kurven und auf Vortrieb aus - nicht auf das Erzielen einer Höchstgeschwindigkeit auf gerader Strecke.


Einerseits auf Leichtbau durch die Verwendung von Aluminium und Kohlefaser getrimmt, soll der zukünftige JJAD zum Grand Turismo (GT) avancieren, so dass die Macher dem „Project 001“ einen kleinen Gepäckraum spendieren und Reisen in gewissem Rahmen ermöglichen. Hinsichtlich des Verkaufspreises zieht JJAD rund 35.000 Britische Pfund in Erwägung - also aktuell umgerechnet ca. 46.350 Euro.


Optisch fallen auf den ersten Grafiken neben den besonders kurzen Überhängen eine angriffslustige, tief heruntergezogene Front mit großen Kühlluftöffnungen und muskulös geformte Kotflügel ins Auge. Das Heck besticht durch weitere Luftöffnungen sowie einen Diffusor, in dem JJAD mittig einen Doppelauspuff integrierte. Die Flügeltüren sind anscheinend obligatorisch.

6 Kommentare > Kommentar schreiben

22.02.2008

Schon sehr schick, die hochgezogenen vorderen Kotflügel sind mir in der Studien-Zeichnung allerdings zu übertrieben. Ansonsten könnte mir das, zumindest schon mal optisch, ganz gut gefallen! Man darf gespannt bleiben!

24.02.2008

Könnte vom Design auch glatt als Lambo durchgehen. Wirkt zwar von der Seite etwas gedrungen, sieht ansonsten aber klasse aus. [QUOTE]Man darf gespannt bleiben![/QUOTE] *zustimm*

25.02.2008

ich bewundere es immer wieder, welche Anzahl an (Sport)automanufakturen das doch recht kleine England hervorbringt. RESPEKT :bigpray: Warum verblasst diesbezüglich Deutschland da so, obwohl die "deutsche Ingenieurskunst" immer so hoch gelobt wird"? Das es doch auch in Deutschland geht, zeigen doch ein paar gute Beispiele: "Yes" (na gut, bei dem finanziellen Schwierigkeiten nicht so ein gutes Beispiel) aber "Gumpert Apollo" wäre so eins. Doch meist scheint der Mut gerademal für 5 zusätzliche Spoiler und 50PS mehr zu reichen. Schade eigentlich!!! BeezleBug

26.02.2008

[QUOTE][i]Original geschrieben von BeezleBug [/i] [B]ich bewundere es immer wieder, welche Anzahl an (Sport)automanufakturen das doch recht kleine England hervorbringt. RESPEKT :bigpray: Warum verblasst diesbezüglich Deutschland da so, obwohl die "deutsche Ingenieurskunst" immer so hoch gelobt wird"? [/B][/QUOTE] Finde die ganzen englischen Kleinserienherrsteller auch sehr interessant und kann mich in dem Punkt eigentlich nur anschließen. Aber ich glaub du tust Deutschland ein wenig Unrecht. Wir haben so viele große Autoherrsteller (haben die Engländer kaum noch) und da kommen die kleinen in der Berichterstattung halt etwas zu kurz. Trotzdem gibts auch nicht gerade wenig. Spontan fallen mir da noch Wiesmann und Bitter (hat zwar seine besten Zeiten hinter sich, aber egal) ein. Und auch solche Firmen wie Brabus (gilt als Herrsteller) sind nicht zu verachten. Als aktuelle Projekte könnte ich dir da auch Loremo (heißt so der Herrsteller?) oder den ehemaligen Designchef von VW nennen, welcher jetzt ein Ökoauto plant und damit schon relativ weit ist.

27.02.2008

[QUOTE][i]Original geschrieben von Aston Martin [/i] [B]Trotzdem gibts auch nicht gerade wenig. Spontan fallen mir da noch Wiesmann und Bitter (hat zwar seine besten Zeiten hinter sich, aber egal) ein.[/B][/QUOTE] Bin ich anderer Ansicht! Kucken wir deine Beispiele mal an: "Bitter": Da muss erst ein 70jähriger kommen um anderen Deutschen zu zeigen, was "Unternehmertum" ist. "Wiesmann": Der MF3 war bei der Gründung vor knapp 14 Jahren ein toller Entwurf, auch die Entscheidung, die ganze Technik bei BMW einzukaufen war ein sehr gute unternehmerische Entscheidung, aber mittlerweile hat Wiesmann die "Start-Up-Phase" verlassen und ist (durch das neue Werk in Dülmen und die Präsenz in 15 verschiedenen Staaten) in der "Expansionsphase" (in der andere Schwerpunkte gesetzt werden). Jetzt pack nochmal meine Beispiele dazu...und ich finde, es sind immer noch nicht viel. [QUOTE][i]Original geschrieben von Aston Martin [/i] [B]Und auch solche Firmen wie Brabus (gilt als Herrsteller) sind nicht zu verachten. [/B][/QUOTE] Genau auf solche Firmen zielt meine Kritik: Warum gibt es -bei solchen KnowHow- nicht mehr als "ein paar PS mehr und Rundrumverspoilerung"? Bleiben wir mal bei der Kategorie (auch wenn wir dadurch vom Grundgedanken abschweifen): Kuck dir mal dagegen das englische Prodrive an. Die machen nicht nur Tuning, sondern setzen sich auch mal hin und entwickeln auch sowas wie den "P1". Das sind so die kreativen Vorgänge, die ich -auch bei Brabus- vermisse. BeezleBug

27.02.2008

[QUOTE][i]Original geschrieben von BeezleBug [/i] [B] Jetzt pack nochmal meine Beispiele dazu...und ich finde, es sind immer noch nicht viel. [/B][/QUOTE] Nur weil einem nicht mehr einfallen bedeutet das nicht, dass es nicht mehr gibt. Ich sagte ja bereits, dass solche Kleinseirenherrsteller in Deutschland teilweise einfach untergehen. Weil wir halt so große un dbekannte Herrsteller haben. Und wie unterschiedlich man den Begriff "Kleinserienherrsteller" definieren kann sehen wir hier ja. [QUOTE][i]Original geschrieben von BeezleBug [/i] [B]Genau auf solche Firmen zielt meine Kritik: Warum gibt es -bei solchen KnowHow- nicht mehr als "ein paar PS mehr und Rundrumverspoilerung"? [/B][/QUOTE] Das KnowHow wird doch genutzt. Siehe z.B. Brabus Bullit oder Rocket. Da wird deutlich mehr gemacht als nur mehr PS und Rundumverspoilerung. Anscheind lohnt sich da einfach kein eigens entwickeltes Modell. Dafür gibts dann bei Mercedes so Firmen wie HWA. Die beiden Firmen bauen demnächst den Nachfolger des SLR. Irgendwie ist das hier doch wieder typisch deutsches rumjammern auf höchstem Niveau. ;) Wir haben alles und sind in der Automobilbranche in dem Bereich recht gut aufgestellt, beneiden dann aber trotzdem die Engländer um ihre kleinen verbliebenen Autofirmen.


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