Die Welt der Sportwagen und Luxuskarossen: Große Fotogalerie über den Auto Salon Genf

, 13.03.2010

Auf kaum einer anderen Automesse finden sich so viele exklusive Sportwagen-Hersteller wie in Genf ein, um ihre neuesten Kreationen vorzustellen. In diesem Jahr zeigt sich der Auto-Salon vom 8. März bis 18. März 2007 als besonders vielfältig. Und wie soll man es anders erwarten: die Leistung und die Performance der Fahrzeuge steigen weiter an und werden die Autoenthusiasten zukünftig noch mehr erfreuen. Die Ankündigungen der Weltpremieren, über die wir bei Speed Heads im Vorfeld berichteten, waren bereits sehr verheißungsvoll und vor Ort befinden wir uns tatsächlich in einem Eldorado performance-orientierter Automobile, die wir selbstverständlich in einer großen Fotogalerie präsentieren.

Beim Thema Sportwagen bringen die Wenigsten Umweltfreundlichkeit mit den schnellen Flitzern in Einklang. Doch weit gefehlt; denn immer mehr Hersteller beschäftigen sich mit dem aktuellen CO2-Thema und entwickeln Sportwagen mit alternativen Antriebsmethoden oder umweltfreundlichen Kraftstoffen. Zeigen die Japaner beispielsweise schon jetzt wahre Hybrid-Sportwagen, wie z. B. den 400 PS starken Toyota FT-HS, setzen Mercedes, Audi und VW auf Bluetec, eine Technologie, welche die schädlichen Stickoxide bei Diesel-Motoren deutlich reduziert.

Die schwedische Edel-Marke Koenigsegg macht sich den alternativen Kraftstoff Bioethanol sogar für ein mehr als imposantes Bio-Tuning zunutze und zeigt den neuen CCXR, ein Supersportwagen mit Flower-Power. Die mit über 100 RON höhere Oktanzahl ermöglicht beim umweltfreundlichen Bioethanol einen früheren Zündzeitpunkt als im Betrieb mit Benzin, so dass sich mehr Leistung erzeugen lässt. Beim Koenigsegg CCXR bedeutet dies: 1.032 PS und ein noch brachialeres Drehmoment von 1.060 Nm, die bei 6.100 U/min anliegen. Der 1.180 kg leichte Renner mit 4,7 Litern Hubraum soll damit in 3,2 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h sprinten und eine Höchstgeschwindigkeit von über 400 km/h erreichen. Bioethanol erfreut sich bereits jetzt in Skandinavien großer Beliebtheit.

Aber auch die deutschen Hersteller sind mit Weltpremieren vertreten. Mercedes-Benz stellt die Neuauflage der C-Klasse in einem kraftvoll-eleganten Design vor und Audi betritt mit dem A5 / S5 als ganz neue Baureihe das hochemotionale Marktsegment der Reisecoupés – allen voran der 345 PS starke Audi S5 mit einer athletisch akzentuierten Linienführung. Einen richtig heißen Vorgeschmack liefert BMW mit dem M3 Concept auf Basis des neuen 3er Coupés. Die Verkleidungen von Front und Heck, die Motorhaube mit dem Powerdome und zwei Luftöffnungen, die seitlichen Luftschlitze in den vorderen Seitenwänden, die Seitenschweller und eine breite Spur zeugen von viel Kraft.

Lang ist es her, dass Opel echte Traumwagen baute und viele Motorsporterfolge feiern konnte. Aber es scheint so, dass sich die Rüsselsheimer an ihre Wurzeln erinnern und mit dem GTC Concept einen ersten Ausblick darauf geben, wie dynamisch und erfrischend die Formensprache der Marke künftig aussehen wird. Die Studie verkörpert die selbstbewusste, emotionale Richtung, die Opel einschlagen möchte. Für standesgemäßen Antrieb des viersitzigen Coupés sorgt ein 300 PS starkes 2,8-Liter-V6-Turbo-Benzintriebwerk mit 400 Nm Drehmoment.

Während sich der deutsche Supersportwagen Gumpert Apollo immer weiter etabliert, legen die Macher nun eine Sportversion mit einem erweiterten Aerodynamikpaket und einem riesigen Heckflügel nach. Der Acht-Zylinder-Biturbo-Mittelmotor katapultiert mit seinen bis zu 800 PS den 1.220 kg leichten Boliden in nur 3,0 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Das Leistungsgewicht beträgt unglaubliche 1,525 kg/PS.

Auch Lamborghini legt nach und enthüllte mit dem Gallardo Superleggera einen High-Performance-Sportwagen puristischer Prägung. Als neues Topmodell der Baureihe verfügt er über noch mehr Dynamik als der ohnehin schon äußerst sportliche Basis-Gallardo. Erreicht wird dies durch eine Leistungssteigerung um 10 auf nunmehr 530 PS und eine gleichzeitige Gewichtsreduzierung um 100 Kilogramm. Als Resultat bietet der Superleggera ein weiter verbessertes Sprintvermögen. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h erledigt der Sportwagen in 3,8 Sekunden; das sind 0,2 Sekunden schneller als die Basis. Aber auch in nahezu allen anderen Fahrsituationen soll der Geschwindigkeitszuwachs vehementer und schneller erfolgen.

Die Automobillandschaft der Sportwagen möchte ein weiterer Hersteller aus Deutschland bereichern: Artega. Der als seriennaher Prototyp gezeigte GT soll sowohl die Qualitäten eines Hochleistungssportwagens mit denen eines Reisesportwagens verbinden. Mit einem Gewicht von 1.100 kg und 300 PS soll der Artega GT in unter 5 Sekunden auf Tempo 100 sprinten und eine Vmax von über 270 km/h erreichen. Das Design stammt von keinem Geringeren als Henrik Fisker, der sich mit dem Aston Martin DB9, dem bislang meistverkauften Modell der britischen Edelschmiede, ein Denkmal setzte.

Zu den mit Spannung erwarteten Weltpremieren zählt mit dem X-Bow auch das erste Automobil von KTM, dem vielen als Motorradhersteller bekannten Unternehmen aus Österreich. Den sportlich-aggressiven Zweisitzer mit einem Gewicht von nur 700 kg katapultieren 220 Turbo-PS in 3,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100.

Bei den Highlights in Genf darf ein weiteres Coupé nicht vergessen werden: der neue Maserati GranTurismo mit einem 4,2 Liter großen V8-Motor und 405 PS dar. Optisch ist deutlich die Weiterentwicklung des GranTurismos vom 3200 GT abzuleiten. Allerdings flossen in das neue Modell ebenso Einflüsse vom Quattroporte ein. Die sportlich-aggressive Gesamterscheinung unterstreichen elegant-muskulöse Linien sowie langgezogene Scheinwerfer und ein schwungvoll endendes Heck mit vier Endrohren, welche von der Kraft des Sportwagens zeugen.

Eine Renaissance erleben derweil zwei Marken: Abarth und Russo-Baltique. Letztere versorgte einst den Hof des russischen Zaren mit Automobilen und verschwand nach der russischen Revolution vom Markt. Jetzt feiert die Marke zum 100. Jubiläum mit dem neuen Modell „Impression“ ihre Wiederauferstehung im Segment der Luxuswagen. Als Antrieb des Russo-Baltique Impression dient ein 555 PS starker V12-Biturbo-Motor mit 6,0 Litern Hubraum von Mercedes-AMG, der die Luxuskarosse mit dem eigenständigen Design in 4,0 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt und den Vortrieb erst bei 314 km/h beendet.

Die legendäre Kultmarke Abarth mit dem Skorpion im Markenlogo feiert seine Wiedergeburt ebenfalls in Genf. Im Rampenlicht steht dabei der Fiat Grande Punto Abarth. Darüber hinaus wird es unter dem Dach der im Motorsport bereits erneut mit Siegen glänzenden Marke Abarth weitere Modelle geben. Der Kompakte zeichnet sich durch 155 PS aus - gegenüber dem Serienmodell ein Kraftzuwachs von 63 Prozent! Eine noch kraftvollere Version mit 180 PS steht bereits in den Startlöchern.

In den News bei Speed Heads stellten wir schon vor dem Genfer Automobilsalon zahlreiche Modelle im Detail vor. Jetzt gibt es die ersehnten Fotos der Messe in einer neuen Galerie:

GROSSE FOTOGALERIE ÜBER DEN AUTO SALON GENF 2007

Um besonders Männerherzen noch schneller schlagen zu lassen, bietet der Genfer Automobilsalon einen weiteren optischen Höhepunkt:

FOTOGALERIE MIT DEN SCHÖNSTEN CARBABES AUF DEM AUTO SALON GENF 2007

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19.03.2007

In diesem Jahr konnte der Genfer Autosalon mit 730.736 Besuchern sein zweitbestes Ergebnis in der Geschichte der Ausstellung verzeichnen. Eine Umfrage bei 15.000 Besuchern in den ersten sechs Tagen verdeutlichte, dass diese aus über 100 unterschiedlichen Ländern kamen. Weitere Untersuchungen ergaben, dass 39 Prozent aller Besucher aus Übersee anreisten.

23.03.2007

Wem die Fotos in den Speedheads Gallerien noch nicht ausreichen, der findet auf [url]http://www.deuter.net[/url], unter der Rubrik Fotos über 200 Fotos von Autos, die während der Pressetage auf dem Automobilsalon Genf 2007 aufgenommen wurden. Darüber hinaus findet man noch knapp 100 Fotos von Car Babes, welche auf der Messe in Genf aufgenommen wurden Hier der Link: [URL=http://www.deuter.net]Fotos vom Autosalon Genf 2007 mit aktuellen Car Babes[/URL]


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