Bennani: Erfolgreicher Shakedown im Citroen C-Elysee WTCC

, 07.02.2015

In der Nähe von Paris saß Mehdi Bennani in dieser Woche erstmals im Citroen - Das Auto und die französische Wohlfühlatmosphäre gefallen dem Marokkaner

Nach vier Jahren im italienischen Proteam beginnt für Mehdi Bennani 2015 eine neue Ära in der WTCC. Der Marokkaner wird in dieser Saison für das Team von Sebastien Loeb fahren, das zwei privaten Citroen C-Elysee in der Tourenwagen-WM einsetzt. Am Donnerstag saß Bennani in der Nähe von Paris zum ersten Mal in seinem neuen Auto und nahm bei einem Shakedown Tuchfühlung mit seinem neuen Sportgerät auf.

"Es war ein klassischer Funktionstest, und obwohl ich hauptsächlich geradeaus gefahren bin, konnte ich mich an das Auto gewöhnen", sagt Bennani. Dabei fielen dem Marokkaner, der im vergangenen Jahr in Schanghai seinen ersten WTCC-Sieg gefeiert hatte, einige Unterschiede zum Honda Civic und BMW 320 auf, die Bennani in den vergangenen Jahren gefahren war.

"Das Cockpit ist auf Attacke ausgerichtet. Alles ist wohl durchdacht", sagt er. "Andere Autos, die ich gefahren bin, waren völlig anders, vor allem was die Sitzposition und die Ergonomie allgemein betrifft. Auch beim Bremsen fühlte es sich anderes an. Das alles konnte ich beim Shakedown kennenlernen. Der erste Eindruck war gut. Beim offiziellen Test kann ich mich so nun aufs Fahren konzentrieren."

Am kommenden Freitag (13. Februar) wird Bennani dann erstmals mit seinem neuen Auto auf der Rennstrecke ausrücken, denn dann findet in Barcelona der offizielle Testtag der WTCC statt. Beim Design des Autos müssen sich die Zuschauer indes nicht umgewöhnen. Der C-Elysee ist ähnlich wie im Vorjahr der Civic in grün, rot und weiß lackiert.

Neben dem Auto imponierte Bennani bei seinem Besuch in Frankreich auch die Atmosphäre bei seinem neuen Hersteller. "Ich war vom netten Empfang bei Citroen überrascht. Es gab marokkanischen Tee und Gebäck. Das war nett und sehr berührend. Solch eine Aufmerksamkeit wurde mit vorher noch nie zu Teil", so der 31-Jährige.

Und noch etwas ist für Bennani in diesem Jahr anders: Er kann sich mit seinem Team in seiner Muttersprache verständigen. "Ich war überrascht, als ich eine französische Stimme im Kopfhörer hörte. Das war zum ersten Mal seit Jahren der Fall, nachdem ich zuletzt immer Englisch gesprochen hatte. Da wir diese Sprache auch in Marokko sprechen, wird es für mich einfacher", meint er.

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