Bennani: Trotz Niederlage im Titelkampf "sehr zufrieden"

, 02.12.2015

Obwohl er sich im Kampf um den Titel der Privatfahrer Norbert Michelisz geschlagen geben musste, blickt Mehdi Bennani zufrieden auf die WTCC-Saison zurück

Der Kampf um den Titel in der Privatfahrerwertung war die spannendste Entscheidung in der Saison 2015 der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC). Die beiden Titelrivalen Norbert Michelisz (Zengö-Honda) und Mehdi Bennani (SLR-Citroen) waren vor dem letzten Saisonrennen am vergangenen Freitag in Losail/Katar nur um zwei Punkte voneinander getrennt, doch letztlich behielt Michelisz knapp die Oberhand.

Trotz der Niederlage im Kampf um die Privatfahrerkrone schiebt der unterlegene Bennani nach dem Saisonfinale aber keinen Frust. "Ich bin sehr zufrieden, denn noch vor zwei Rennen hätte ich nicht gedacht, dass es im Titelkampf noch einmal so eng wird", sagt der Marokkaner. Vor dem drittletzten Rennwochenende der Saison in Schanghai hatte in der Tat noch nichts darauf hingedeutet, dass Michelisz noch einmal um den Titel würde zittern müssen.

Mit beruhigenden 33 Punkten Vorsprung war der Honda-Pilot nach China gereist, doch während des Wochenende dort für ihn nicht optimal verlief und er bei der darauffolgenden Saisonstation in Thailand nur zwei Punkte gewann, feierte Bennani drei Klassensiege bei vier Rennen und verkürzte so den Rückstand. Mit dem Klassensieg beim ersten Lauf in Losail robbte sich der Marokkaner noch weiter heran, doch im zweiten Rennen kam Michelisz vor Bennani ins Ziel und sicherte sich so mit vier Zählern Vorsprung den Titel.

"Unser Wochenende war nahezu perfekt, wir haben bis zur letzten Sekunde um das Podium und die Pole-Position gekämpft", kann Bennani sich und seinem Team keinen Vorwurf machen. "Norbi gelang aber auch ein fantastisches Wochenende. Wir haben einige Punkte gutgemacht, aber es war nicht genug, um die Meisterschaft zu gewinnen."

"Ich bin aber sehr glücklich über das, was das Team für mich getan hat, wie sie mir geholfen haben, das Auto besser zu verstehen und schneller zu fahren", dankt Bennani seinem Team Sebastien-Loeb-Racing. "Ich denke, mein Tag wird kommen." Vielleicht schon im nächsten Jahr, wenn Bennani erneut einen Citroen C-Elysee für SLR fahren wird.

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